Die anarchistischen Kollektive in Spanien 1936

14.06.2008 - 19:30
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Nicht die Diktatur des Proletariats ist Bedingung für das Entfalten des
Sozialismus sondern eine Soziale Revolution, deren Ziel es ist, eine soziale
Ordnung zu schaffen, die gerecht, menschlich und der Freiheit verpflichtet ist.
Eine Ordnung, die Ausbeutung und Unterdrückung abschafft und ohne einen autoritären
Staatsapparat oder einen kapitalistischen "Freien Markt" der stärksten
Global-Player auskommt.

Die "spontane" Kollektivierung durch Bauern, Bäuerinnen und
ArbeiterInnen in Spanien 1936/37 bietet vielfältiges Anschauungsmaterial über
die Realisierbarkeit einer anarchistischen Gesellschaftsordnung und sie macht
deutlich, dass die "spontanen Ideen" eine Basis benötigten, die in
jahrzehntelangem Kampf in Spanien gelegt worden war. Ideen, die über Bildung,
Experimente, Aktionen und Aufklärung im Bewußtsein der spanischen
ArbeiterInnen, Bauern/ Bäuerinnen und Intellektuellen zu einer festen Größe
geworden waren, die es nach der Provokation durch Francos Putsch direkt
umzusetzen galt.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion widmet sich der Vorgeschichte, stellt
einzelne Kollektive und den Kollektivgedanken vor und fragt nach den Wirkungen.

Wolfgang Haug (Trotzdem-Verlag) war jahrelang Herausgeber der anarchistischen
Zeitschrift “Schwarzer Faden”.

Infos zur Veranstaltung : www.schwarzwurzeln.org
Infos zur spanischen Revolution: www.anarchismus.at

Sa., 14. Juni 2008, 19:30 Uhr
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

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